KI-Prozessautomatisierung verbindet eine Workflow-Plattform mit einem Sprachmodell. Der Workflow holt die Eingabe ab, zum Beispiel eine Mail mit Anhang. Das Modell liest sie, zieht die relevanten Felder heraus (Kundennummer, Vorgangstyp, Menge, Termin), klassifiziert den Vorgang und bewertet Dringlichkeit. Danach übernimmt wieder der Workflow: Datensatz anlegen, Kollegen benachrichtigen, Vorgang ablegen.
Der Unterschied zur klassischen Automatisierung: Das System kommt mit Freitext, unterschiedlichen Formulierungen und Anhängen zurecht. Der Unterschied zum bloßen Chatbot: Es arbeitet im Hintergrund, angebunden an Ihre Systeme, nach festen Regeln.
Entscheidend ist die Freigabestufe. Alles, was liest, sortiert und vorbereitet, darf der Workflow selbst. Alles, was verbindlich ist, Buchungen, Antworten an Kunden, Änderungen an Aufträgen, wartet auf einen Menschen. Diese Grenze legen wir gemeinsam fest und verschieben sie erst, wenn das Vertrauen da ist.